Young Elites

Tillmann Höfs, Horn,
Akiko Nikami, Klavier
Shion-Linda Kratzer, Klavier
Lewin Creuz, Violine
Thomas Haas, Violoncello
Ole Lux, Trompete
Jón Vielhaber, Trompete
Lucas Kassner, Trompete
Annika Muras, Trompete

 

Freitag, 13.10.2017, 19 Uhr – Festsaal „Zum Goldenen Löwen“

Eintritt: 15€ / erm. 10€

Tickets:
Schreibwaren Holderer, Weingarten
Musikhaus Schlaile, Karlsruhe (Kartentelefon: 0721 23000)
bei allen Reservix-Verkaufsstellen und online HIER

Gasthaus “Zum Goldenen Löwen”
Marktplatz 15, 76356 Weingarten (Baden)
kein barrierefreier Zugang

Informationen zum Parken in der Ortsmitte HIER

Mit freundlicher Unterstützung von:   

 


Seit vielen Jahren fördern die Weingartner Musiktage die Stars von morgen.
Dieses Jahr neu betitelt mit “Young Elites”, erhalten ausgewählte Nachwuchskünstler ein Podium.

Die Akteure sind dabei die Preisträger des Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“ und des Deutschen Musikwettbewerbs (DMW).


Tillmann Höfs, Horn, und Akiko Nikami, Klavier –

mit freundlicher Unterstützung durch den Deutschen Musikwettbewerb, ein Projekt des Deutschen Musikrats.

 

Tillmann Höfs, geboren 1996 und aufgewachsen in einer Musikerfamilie, konnte zunächst als Trompeter Erfolge erzielen. Bei Jugend musiziert erreichte er einen 1. Bundespreis und war Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben und des NDR.  2011 entdeckte er das Horn als „sein“ Instrument, erreichte damit wiederum einen 1. Bundespreis bei Jugend musiziert und bekam mehrere Sonderpreise zugesprochen. 2012 wurde er als Jungstudent an die Andreas-Franke-Akademie der Hochschule für Musik und Theater Hamburg aufgenommen, wo er bis zu seinem Abitur 2014 von Prof. Ab Koster unterrichtet wurde. 2014 war er Finalist des Bundeswettbewerbs beim Lions Musikpreis.

Im März 2017 wurde er mit dem Preis des Deutschen Musikwettbewerbs ausgezeichnet. Diese Auszeichnung wurde erstmals wieder seit 33 Jahren im Fach Horn vergeben.

Darüber hinaus ist er Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. Seit 2015 studiert er an der Universität der Künste in Berlin bei Prof. Christian-Friedrich Dallmann. Weitere musikalische Impulse erhielt er von Prof. Christian Lampert, Tobias Heimann, Sebastian Posch, Ozan Çakar, Premysl Vojta, Paolo Mendes und seinem Vater Prof. Matthias Höfs. Tillmann Höfs war Mitglied des Bundesjugendorchesters und spielt regelmäßig beim NDR-Jugendorchester und der „jungen norddeutschen philharmonie“ unter Dirigenten wie Christoph Altstaedt, Thomas Hengelbrock, Krzysztof Urbanski, Christoph Eschenbach, Mathias Pintscher, Christoph von Dohnányi und Markus Stenz. Als Solist trat er mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, Camerata Hamburg, Camerata Berlin, dem Bachensemble Flensburg und anderen Profi-, Laien- und Jugendorchestern auf. Dabei spielte er Hornkonzerte von W. A. Mozart, Camille Saint-Saëns und Richard Strauss, sowie die Serenade von Benjamin Britten.

 

Akiko Nikami, geboren in Japan, bekam mit 4 Jahren ihren ersten Klavierunterricht. Sie studierte an der Tokyo Universität der Künste bei Haruko Kasama, Halina Czerny-Stefanska und Susumu Aoyagi. 2002 kam sie nach Berlin, setzte ihr Studium bei Klaus Hellwig an der Universität der Künste Berlin fort und bestand das Konzertexamen. Sie wurde vom DAAD und mit einem NaFöG-Stipendium gefördert.

Seit Oktober 2009 arbeitet sie an der Universität der Künste als Korrepetitorin, zurzeit mit der Hornklasse von Christian-Friedrich Dallmann, seit September 2014 auch in der Staatskapelle Berlin für die Akademisten. Sie wirkte als offizielle Begleiterin beim Deutschen Musikwettbewerb 2011 für die Fächer Oboe und Querflöte, beim Schuncke Hornwettbewerb Baden-Baden 2015, beim internationalen Instrumentalwettbewerb Markneukirchen 2016 sowie bei vielen Kursen mit.
Zahlreiche solistische und kammermusikalische Konzertauftritte führen sie nach Deutschland, Polen, Tschechien, Japan und in die Schweiz.

http://akikonikami.com

 

 

 

 


Der 54. Bundes-Wettbewerb „Jugend musiziert“ fand im Juni 2017 in Paderborn statt.
Wir präsentieren die folgenden Preisträger aus Baden-Württemberg
:

  • Shion-Linda Kratzer, Klavier
  • Lewin Creuz, Violine und Thomas Haas, Violoncello
  • Annika Muras / Lucas Kassner / Ole Lux / Jón Vielhaber, Trompetenquartett

Shion-Linda Kratzer, geboren 2003 in Karlsruhe, erhält seit einem Alter von 6 Jahren regelmäßigen Klavierunterricht bei ihrer Mutter Noriko Ishikawa sowie Geigenunterricht bei Martina Bartsch. Bereits als kleines Kind fing sie an zu komponieren.

Sie errang erste Preise bei „Jugend musiziert“ in den Wertungen Geigen-Ensemble, Geige Solo, Klavier-Kammermusik, Klavier vierhändig, Klaviersolo Landeswettbewerb (Bundeswettbewerb 2. Preis) sowie Preise bei dem Toni-Völker-Klavierwettbewerb und Barbara-Heller-Klavierwettbewerb des Piano-Podiums Karlsruhe. Auch beim Jugendwettbewerb des Tonkünstlerverbandes BW erhielt sie im Fach Klavier vierhändig einen 1. Preis. Beim 8. Nationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb in Köthen gewann sie in der Altersgruppe I einen Förderpreis und den Sonderpreis für die beste Interpretation eines Werkes von Georg Philipp Telemann.
Seit sie in dem Konzert des Piano-Podiums Karlsruhe „Die vier Jahreszeiten“ mit einer eigenen Komposition mitwirkt, hat sie regelmäßig Konzertauftritte. Ihre eigene Komposition „Der kleine Schneemann“ wurde als Tanztheater in der Grundschule aufgeführt.

2014 konzertierte sie als Solistin mit dem Kammerorchester der Hochschule für Musik mit dem Klavierkonzert in D-Dur von J. Haydn.
Derzeit besucht Shion-Linda das Helmholtz-Gymnasium Karlsruhe und ist Schülerin des Musikgymnasialen Zugs.

 

Lewin Creuz wurde 2003 in Freiburg/Breisgau geboren und bekam schon im Alter von zwei Jahren seinen ersten Violinunterricht bei seiner Mutter und später an der Oberlin Kinderuniversität. 2013 wechselte er zu Andreas Zack an der Musikhochschule Stuttgart.
2014 bestand Lewin die Aufnahmeprüfung für das Jungstudium Violine an der Musikhochschule Stuttgart und studiert seither in der Vorklasse bei Prof. Sikorski, bei dem er in den folgenden Jahren auch mehrere Meisterkurse in der Schweiz absolvierte.
2015 gewann er mit seiner Schwester Pauline (Klavier) im Bereich Duo bei „Jugend musiziert“ einen ersten Preis im Bundeswettbewerb.
2015 und 2016 erhielt er beim internationalen Wettbewerb für junge Geiger der Anton Rubinstein Akademie in Düsseldorf den Förderpreis, einen echten Kinder-Knopf- Meisterbogen, als Leihgabe. 2015 wurde ihm zudem ein Musik-Förderpreis der Stiftung der Kreissparkasse Waiblingen überreicht.
2015 konzertierte Lewin als Solist im Violinkonzert D-Dur von Mozart mit dem Bartholdy-Ensemble in Rheinfelden.
In der Kategorie Violine solo bei „Jugend musiziert“ gewann er 2016 einen 1. Preis im Bundeswettbewerb sowie einen Förderpreis des Sparkassenverbandes Baden-Württemberg. Es folgten eine Konzertreise nach Italien und zahlreiche Auftritte in der Region.
2017 wurde er erneut 1. Preisträger beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in Paderborn in der Kategorie Duo Violine und Violoncello.
Seit dem Bundeswettbewerb 2016 wurde Lewin aus dem Deutschen Musikinstrumentenfond eine Winterling-Geige ausgeliehen, zudem erhielt er von der Anton Rubinstein Gesellschaft einen Bogen von Heinrich Knopf dauerhaft.
2017 belegte er einen Meisterkurs mit Studium des Paganini-Konzerts bei Prof. Ingolf Turban im Schloß Bückeburg.
Am 2. Dezember 2017 wird Lewin als Solist mit dem Violinkonzert Nr.1 von Nicolo Paganini in der Liederhalle von Stuttgart mit dem Stuttgarter Ärzteorchester auftreten.

Thomas Haas (* 21.10.2002) erhielt mit 6 Jahren seinen ersten Cellounterricht und wird seit 2013 von Joachim Hess in Stuttgart ausgebildet. Er wurde mehrfach mit ersten Preisen bei „Jugend musiziert“ ausgezeichnet, zuletzt mit 1. Bundespreisen 2016 in der Wertung Cello Solo und 2017 in der Kategorie Streicher Duo mit seinem Duo-Partner Lewin Creuz. Wichtige Impulse erhielt er auch bei Meisterkursen mit Romain Garioud und Prof. Conradin Brotbek. Thomas nimmt auch seit mehreren Jahren Gesangsunterricht und sang in verschiedenen Aufführungen des Reutlinger Theaters „Die Tonne“.
Thomas ist Stimmführer des Jugendsinfonieorchesters der Musikschule Tübingen. Er spielt zurzeit ein 7/8-Cello von Hubert Schnorr, Hamburg 1986, aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds, das ihm von der Deutschen Stiftung Musikleben zur Verfügung gestellt wurde.

Annika Muras wurde 2001 in Aalen geboren. Im Alter von sechs Jahren erhielt sie ihren ersten Trompetenunterricht an der Musikschule in Aalen und wechselte 2009 zu Markus Klein. Annika ist 1. Preisträgerin des bundesweiten Carl-Schroeder-Wettbewerbs und des Tonkünstler-Wettbewerbs Baden-Württemberg. Im Wettbewerb „Jugend musiziert“ erhielt sie mehrfach den 1. Bundespreis. Annika ist Mitglied des Landesjugendorchesters Baden-Württemberg.

Lucas Kassner, geboren 2000 in Tübingen, erhielt im Alter von fünf Jahren den ersten Trompetenunterricht von seinem Vater. 2013 wechselte er zu Markus Klein. Lucas erspielte sich mehrere 1. Bundespreise beim Wettbewerb „Jugend musiziert“. Seit 2014 ist er Mitglied des Landesjugendorchesters Baden-Württemberg.

Ole Lux (*1998) erhielt seinen ersten Trompetenunterricht mit sechs Jahren an der Musikschule Tübingen. Seit 2009 wird er von Markus Klein an der Musikschule Fellbach unterrichtet. Ole erspielte sich in Solo- und Ensemblewertung vier erste Bundespreise beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ (2011, 2012, 2015 und 2017) und einen ersten Preis mit Förderpreis beim bundesweiten Carl-Schroeder-Wettbewerb. Beim Preisträgerkonzert dieses Wettbewerbes trat er als Solist mit dem Loh-Orchester auf. Beim internationalen Trompetenwettbewerb Bad Säckingen war er 2015 zweiter Preisträger.
Von 2012 bis 2015 war Ole Mitglied des Landesjugendorchesters Baden-Württemberg, seit Januar 2016 ist er aktives Mitglied des Bundesjugendorchesters. Konzerte mit diesem Orchester führten Ole in Konzertsäle wie die Berliner Philharmonie, die Kölner Philharmonie, das Konzerthaus Wien, das Konzerthaus Berlin, die Philharmonie Kiew, das Opernhaus in Lemberg oder das Festspielhaus Baden-Baden. Dort war Ole mit dem Bundesjugendorchester und Musikern der Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Sir Simon Rattle 2016 bei den Osterfestspielen der Berliner Philharmoniker zu hören. Auf Tourneen und Konzerten spielte Ole mit renommierten Musikern wie Sebastian Weigle, Patrick Lange, Herbert Schuch, Tobias Feldmann, Ludwig Quandt, Sarah Willis, Stefan Dohr, Hermann Bäumer und Teresa Schwamm. Unter anderem mit dem Bundesjugendorchester, aber auch in kammermusikalischen Besetzungen, wirkte Ole an zahlreichen Rundfunk-, Fernseh- und CD-Aufnahmen mit (BR-Klassik, SWR2, WDR3, ZDF, PHOENIX, Digital Concerthall der Berliner Philharmoniker, etc.). In diesem Sommer war Ole mit dem Bundesjugendorchester und Engelbert Humperdincks Oper Hänsel und Gretel auf Schloss Weikersheim zu Gast. Mit einem sinfonischen Programm war dieses Ensemble unter anderem in Bonn, Berlin, Kiew und Lemberg zu erleben. Im Rahmen des alljährlichen Side-by-Side Konzerts des Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam bekam Ole die Möglichkeit, mit einigen Musikern des Bundesjugendorchesters im Royal Concertgebouw Orchestra unter Chefdirigent Daniele Gatti in der Berliner Philharmonie zu spielen.

Jón Vielhaber wurde 2001 in Schwäbisch Hall geboren. Im Alter von sechs Jahren erhielt er seinen ersten Trompetenunterricht bei Markus Klein an der Musikschule Fellbach. Bereits mit sieben Jahren gewann er einen Förderpreis beim nationalen Carl-Schroeder-Wettbewerb in Sondershausen, wodurch er die Möglichkeit bekam mit dem Loh-Orchester aufzutreten. In den Jahren 2012 und 2013 war er Teilnehmer beim internationalen Festival „Assisi nel Mondo“. Im Mai 2013 wurde er erneut Preisträger des Carl-Schroeder-Wettbewerbs und spielte das Trompetenkonzert von J.N. Hummel mit dem Loh-Orchester. Im August 2013 nahm Jón an der Enrique Crespo Brass Academy teil. Im Mai 2014 bekam er den ersten Preis beim Internationalen Petar-Konjović-Wettbewerb in Belgrad, verbunden mit einem Konzertauftritt im Belgrader Kornelije-Stanković-Saal.
Er war bereits vielfach erster Preisträger mit höchsten Punktzahlen bei Solo- und Kammermusikwertungen des Wettbewerbs „Jugend musiziert“. Beim Bundeswettbewerb 2014 in Braunschweig erhielt er im Trompetenquartett den 1. Preis mit Höchstpunktzahl, beim Bundeswettbewerb 2015 in Hamburg in der Solowertung ebenfalls den 1. Preis mit Höchstpunktzahl und beim Bundeswettbewerb 2017 in Paderborn wiederum einen 1. Preis mit Höchstpunktzahl in der Ensemblewertung. 2014 und 2015 konnte er den Förderpreis der Sparkassen Baden-Württemberg entgegen nehmen. In den Jahren 2014, 2015 und 2017 wurde er mit dem Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben ausgezeichnet und erhielt daraufhin eine Einladung zum Sonderkonzert der Deutschen Stiftung Musikleben auf Sylt.
Er ist seit 2015 Mitglied im Landesjugendorchester Baden-Württemberg. Im April 2015 spielte er im großen Saal des Moskauer Konservatoriums das Trompetenkonzert von Alexander Arutjunjan mit dem Staatlichen Sinfonieorchester Moskau unter der Leitung von Dimitri Orlov.
Jón Vielhaber ist Jungstudent an der Hochschule für Musik Karlsruhe und erhält Unterricht bei Prof. Reinhold Friedrich und Markus Klein.


Programm

Tillmann Höfs, Akiko Nikami

Richard Strauss (1864 – 1949)
Andante, op. posth.

Jörg Widmann (*1973)
Air für Horn solo (2005)

Gioachino Rossini (1792-1868)
Prelude, Thema und Variationen

Shion-Linda Kratzer
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)
Rondo capriccioso E-Dur, op.14
– – Andante
– – Presto leggiero

Claude Debussy (1862-1918)
Aus Préludes I: 10. La cathédrale engloutie
– – Profondément calme

Erwin Schulhoff (1894-1942)
Aus Cinq études de jazz: 1. Charleston

Lewin Creuz, Thomas Haas
Bohuslav Martinů (1890-1959)
Duo Nr. 1 für Violine und Cello
– – 1. Preludium. Andante moderato
– – 2. Rondo. Allegro con brio

***** PAUSE*****

Ole Lux, Jón Vielhaber, Lucas Kassner, Annika Muras

Daniel Speer (1636-1707)
Sonate

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Aus Kunst der Fuge, BWV 1080: Nr. 1, Nr. 9

William Schmidt (*1934)
Variants with solo cadenzas

Tillmann Höfs
Volker David Kirchner (*1942)
Tre Poemi
Lamento d’Orfeo
Danza d’Orfeo
La Gondola funebre

Robert Schumann (1810-1856)
Adagio & Allegro, Op. 70